Bachelor-Arbeit im Turbo-Modus

Fünf einfache Tricks die das Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit erleichtern und Stunden unnötiger Arbeit sparen.

Obwohl jeder Studierende regelmäßig Schreibprogramme benutzen, um Seminar- , Bachelor- und Masterarbeiten zu verfassen, kennen die meisten doch nicht mehr als einen Bruchteil der möglichen Funktionen. Dabei könnte man sich mit ein wenig Übung und ein paar einfachen Mausklicks gleich mehrere Stunden Arbeit (und viel Nerven) sparen.

Um ein wenig auf den Geschmack zu kommen hier fünf Tricks für das Formatieren mit Word:

1) Vorlagen nutzen

Anstatt selbst stundenlang an einer Struktur und Formattierung für die Arbeit zu basteln, kann man sehr einfach Dokumentvorlagen importieren, die bereits vorstrukturiert sind. Auch sind die Funktionen und Einstellungen dieser Vorlagen bereits auf den jeweiligen Zweck angepasst (etwa, welche Buttons hervorgehoben werden).

Vorlagen findet man im Handumdrehen über jede Suchmaschine oder noch einfacher direkt auf der Office-Homepage.

Hier ein Beispiel für eine solche Vorlage: http://office.microsoft.com/de-de/templates/schriftliche-ausarbeit-TC030009795.aspx

2) Autospeicherung

Die Autospeicherungsfunktion hat schon einige Studenten vor dem Nervenzusammenbruch gerettet. In besonderen Härtefällen – etwa wenn die Festplatte von einem Virus befallen ist – hilft selbst diese Funktion nichts mehr – zumindest nicht in ihrer normalen Konfiguration. Wenn man ganz auf Nummer sicher gehen will, sollte man daher die automatische Speicherung ein wenig verändern.

Zu den Einstellungen gelangt man, wenn man sich über den Menü-Punkt „Datei“ und den Unterpunkt  „Optionen“ zu dem „Speichern“ Feld durchklickt. Dort kann (und sollte) man unter anderem die Anzahl der Minuten, die zwischen zwei Autospeicherungen liegen verringern. Dort findet sich auch die Option, den Speicherort der automatisch gespeicherten Kopien festzulegen. Im Falle eines Virenbefalls oder schwerwiegenden Softwarefehlers muss oft die Festplatte (bzw. Partition) formatiert werden, auf der sich das Betriebssystem (und meistens auch die gespeicherten Dateien) befinden. Es empfiehlt sich daher, die Dateien der Autospeicherung auf einer anderen Festplatte (oder zumindest Partition) zu speichern, als die Original-Datei(en) um im Falle eines schwerwiegenden Fehlers eine höhere Chance zu haben zumindest eine der beiden Speicherungen zu retten.

 

3) Automatisches Inhaltsverzeichnis

Als man in grauer Vorzeit Inhaltsverzeichnisse noch vollständig selbst machen musste, war das eine stressige, undankbare Detailarbeit. Bei jeder kleinen Änderung und Revision des Dokuments musste oft gleich das gesamte Verzeichnis geändert werden und Aufmerksamkeitsfehler waren fast schon vorprogrammiert.

Seit einiger Zeit gibt es für solche Fälle die Möglichkeit ein Inhaltsverzeichnis einzufügen, das nicht nur bereits fertig formatiert erstellt wird, sondern bei Änderungen auch mit einem einzigen Mausklick aktualisiert werden kann. Wichtig dabei ist, vor der Erstellung eines Verzeichnises alle Überschriften und Unterübschriften auch als solche zu kennzeichnen (unter „Formatvorlagen“ direkt in der normalen Funktionen-Leiste). 
Wie das im Detail funktioniert, zeigt dieses kurze Video:

4) Fußnoten & Literaturverzeichnis

Wer mit seinem Betreuer abgemacht hat, eine der Zitationsmethoden zu nutzen, die eher im anglo-amerikanischen Raum verbreitet sind, findet bei Word eine äußerst komfortable Funktion um Quellen zu sammeln, einzufügen und zusammenzufassen. Zu finden ist diese unter „Verweise“ unter dem Abschnitt „Zitate und Literaturverzeichnis“. Dort kann man ganz einfach neue Quellen eingeben und anschliessend immer wieder mit „Zitat einfügen“ auswählen und einfügen. Daraus läßt sich in einem weiteren Schritt mit dem „Literaturverzeichnis“-Knopf innerhalb von Sekunden ein beliebig geordnetes Quellenverzeichnis erstellen. Dieses (englisch-sprachige) Video zeigt den Prozess im Detail:

 

Falls man klassisch mit Fußnoten arbeitet, ist das erstellen eines Quellenverzeichnisses etwas komplizierter. Zunächst sollte man eine Kopie des Dokuments erstellen. Dann mit Rechtsklick auf die Fußnote (in der Fußzeile) die Option „zu Endnote umwandeln“ auswählen und das für alle Fußnoten wiederholen. Schliesslich kann man alle Endnoten markieren, kopieren, in ein neues Dokument einfügen und dort so formatieren, wie man es für das Verzeichnis braucht. Schliesslich kopiert man dieses fertig formatierte Quellenverzeichnis in das Original-Dokument.

 

 


5) Abbildungsverzeichnis

Analog zu den obigen Funktionen funktioniert die Beschriftung von Bildern und die Erstellung eines Abbildungsverzeichnisses. Unter „Verweise“ findet sich nach der Markierung eines Bildes die Funktion „Beschriftung einfügen“ in der man auch die Art der Nummerierung eingeben kann. Direkt daneben findet sich die Schaltfläche „Abbildungsverzeichnis einfügen“.

 

Autor: Benedikt Glatzl, zuletzt geändert: 08.12.2011 11:56
 
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