Studierendenzahlen seit 1970 verfünffacht
Die Statistik Austria verzeichnet einen starken Anstieg an Studierenden
Auch dieses Jahr ist mit einer Erhöhung der Studierendenzahlen zu rechnen. Seit 1970 habe sich laut Daten von Statistik Austria die Zahl der ordentlichen Studenten an den heimischen Unis von 53.152 auf 265.030 (2010/11) verfünffacht (plus 398 Prozent). Die Kurve der Studentenzahlen zeigt kontinuierlich nach oben - mit einer Ausnahme: 2001 sei es nach Einführung der Studienbeiträge zu einem massiven Rückgang von 228.000 auf 183.000 Studenten gekommen- ein Minus, das in den Jahren darauf allerdings rasch wieder wettgemacht geworden sei.
Mehr EU-Bürgern und Drittstaatsangehörigen
Das starke Wachstum im vergangenen Jahrzehnt gehe aber vor allem auf die ausländischen Studierenden zurück: Seit dem Studienbeiträge-bedingten Einbruch sei die Zahl der inländischen ordentlichen Studierenden nur um 4,4 Prozent gestiegen (2000: 197.271; 2010: 205.972), jene der ausländischen Studierenden habe sich dagegen nahezu verdoppelt, von 30.677 auf 59.058, ein Plus von 92,5 Prozent.
Die Zahl der ausländischen Studierenden ist somit in den vergangenen vier Jahrzehnten stark gestiegen: Kamen 1970 noch 8.573 Studenten aus dem Ausland, waren es, laut Statistik Austria, 2010/11 schon fast siebenmal so viele, konkret 59.058.
Immer mehr Studentinnen
Massiv verändert habe sich das Geschlechterverhältnis unter den Studierenden: War Anfang der 1970 Jahre nur jeder vierte Studierende weiblich (24,9 Prozent), betrug der Frauenanteil 40 Jahre später bereits 53,6 Prozent.
Entsprechend der Entwicklung der Studentenzahlen sei auch die Zahl der Studienabschlüsse gestiegen, und zwar von 4.921 im Jahr 1971 auf 22.978 im Jahr 2009/10 (inländische ordentliche Hörer). Wobei die Absolventenzahl in den letzten beiden Jahren mit verfügbaren Daten stagnierte (2008/09: 22.924; 2009/10: 22.978).
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