Mehr Geld für beamtete Bachelors

Die Republik entlohnt nun Bachelors wie alle anderen Akademiker. Verbesserungen bei Praktika.

Bachelors, die sich für einen der eben so raren wie sicheren Jobs im öffentlichen Dienst bewerben mussten sich bisher mit dem selben Gehalt zufrieden geben wie ihre Kollegen, die gleich nach der Matura ins Berufsleben eingetreten sind. Im Zuge der Gehaltsverhandlungen für Beamte hat nun die Österreichiche HochschülerInnenschaft einen Erfolg zu vermelden. Wer einen Uni-Abschluss hat - sei es "nur" ein Bakkalauerat - wird in Zukunft auch wie ein Akademiker bezahlt.

cc Peterwuttke

Bologna ist angekommen

Die Republik Österreich ist ein attraktiverer Arbeitgeber für Absolventinnen und Absolventen einer Hochschule geworden. Bisher wurden Bachelors als B-Beamte und nur Magister und Doktoren als A-Beamte eingestuft, in Zukunft gilt die gleiche Einstufung für alle Hochschul-Absolventen. "Nach konstruktiven Gesprächen mit dem zuständigen Ministerium konnte eine langjährige Forderung der ÖH umgesetzt werden", freut sich Janine Wulz vom Vorsitzteam der ÖH. Auch Beamte, die ihren Titel im zweiten Bildungsweg erworben haben steht nun die Gelhtserhöhung ins Haus. Das Bologna System ist also auch in den Amtsstuben der Republik angekommen.

Praktika

Auch für Praktikanten gibt es verbesserungen. Was selbstverständlich scheint wurde jetzt auf drängen der ÖH umgesetzt. Die Rapublik als Arbeitgeber wird sich in Zukunft an die Mindestanforderungen für die entlohnung von Praktikanten halten, die ÖH vergibt ihr "Gütesiegel Praktikum" für Verbesserungen bei Bezahlung und sozialer Absicherung.

Autor: axb, zuletzt geändert: 08.12.2011 15:32
 
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