Glück im Lawinenunglück
Ein Innsbrucker Studi-Trio hatte Glück im Unglück. Der Hubschruaber erreichte sie vor der Lawine.
Innsbruck ist nicht nur als Unistadt attraktiv. Besonders im Winter lässt sich das Studium mit dem Sport verbinden. Die Straßenbahn fährt direkt zur Talstation der Seilbahn zum Skigebiet "Seegrube", auch die Axamer Lizum ist nicht weit. So sieht man in den Winterferien Studierende mit ihren Wintersportgräten in der ganzen Stadt. Drei wintersportaffine Studis hatten Glück im Unglück.
Unverletzt
Riesenglück hatten drei Studenten am Samstag bei einem Lawinenabgang im freien Skiraum der Axamer Lizum südwestlich von Innsbruck. Das Trio blieb unverletzt, musste aber wegen der akuten Lawinengefahr für die Bergretter von einem Hubschrauber ausgeflogen werden. Bei der Einvernahme gaben sie an, kein Radio oder Fernsehen zu haben, um auf die derzeit herrschende Gefahr aufmerksam geworden zu sein. Auf die Studiosi kommen laut Polizei nun Bergekosten für den Einsatz der zwei Hubschrauber zu.
Hubschrauberflug
Die beiden Studenten aus Salzburg (29) und Argentinien (28), sowie ihre 24-jährige Kollegin aus Ungarn - alle studieren in Innsbruck - waren vom 2.340 Meter hoch gelegenen Hoadl gestartet und wenig später von den selbst ausgelösten Schneemassen mehr als 100 Meter weit mitgerissen worden. Ein Notarzthubschrauber flog die Verunglückten zunächst zur derzeit ebenfalls gesperrten, 1.673 Meter hoch gelegenen Kemater Alm. Von dort aus wurde das Trio im Polizeihubschrauber nach Axams gebracht.
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