Tote bei Massenpanik um Studienplätze
In Südafrika ist beim Warten auf die letzten Studienplätze Panik ausgebrochen. Eine Tote und 22 Verletzte sind die Folge.
Bei einer Massenpanik an der Universität in Johannesburg ist am Dienstag Nachmittag die Mutter eines Studenten ums Leben gekommen, 22 Studierende wurden verletzt. Die Massenpanik brach aus als sich Studieninteressierte für die letzten verfügbaren Studienplätze anstellten.
EPAepa03055217 Thousands of students stampede at University of Johannesburg Auckland Park Campus as they try to register for the coming year, in Johannesburg, South Africa, 10 January 2012. Reports state that one person died and scores were injured during
EPAepa03055216 Thousands of students stampede at University of Johannesburg Auckland Park Campus as they try to register for the coming year, in Johannesburg, South Africa, 10 January 2012. Reports state that one person died and scores were injured during
EPAepa03055215 Paramedics attend to an injured women who was crushed during a stampede at University of Johannesburg Auckland Park Campus as they try to register for the coming year, in Johannesburg, South Africa, 10 January 2012. Reports state that one p
Letzte Studienplätze
Tausende stellten sich am Dienstag Morgen an der Universität von Johannesburg an um einen der letzten Studienplätze zu ergattern. Die Reguläre Aufnahme hatte schon im Juli statt gefunden. Um weitere 800 Studienplätze stellten sich nach Schätzungen des Rektors Ihron Rensburg bis zu 11.000 Studierende und ihre Eltern an.
Massenpanik
Gegen 7:30 Ortszeit – eine Stunde bevor sich die Tore öffnen sollten – brach Panik aus. Warum ist noch ungeklärt. Desmond Mlangu. ein Angehender Student stand hinten in der Menge als die Panik ausbrach. Gegenüber „Associated Press“ beschreibt er die Szene als „traumatisierend“. Die Leute weiter hinten hätten nicht realisiert was geschieht und weiter nach vorne gedrängt.
Abgelehnt
Nach Informationen der „Johannesburg Times“ wurden in Südafrika dieses Jahr 180.000 Schulabsolventen an keiner Südafrikanischen Uni aufgenommen. „Die regierung sollte sich darum kümmern, das kein einziger von den Unis abgelehnt wird um Arbeitslosigkeit, Armut, Kriminalität und Ungleichheit zu bekämpfen,“ heißt es aus der Jugendorganisation der Regierungspartei „African National Congress“ (ANC).
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