Salzburg für Studiengebühren
Die SPÖ Salzburg stimmt einem Antrag zu, der Studiengebühren fordert: ÖVP begeistert, ÖH enttäuscht.
Der Salzburger Landtag hat in seiner Sitzung am Mittwoch eine Resolution verabschiedet, in der die Bundesregierung aufgefordert wird Studiengebühren einzuführen. Der von der ÖVP eingebrachte Antrag wurde im Bildungs-, Schul-, Sport- und Kulturausschuss des SP-regierten Landes Salzburg mit den Stimmen der ÖVP und der SPÖ angenommen. In dem Antrag wird die Landesregierung ersucht, an die Bundesregierung heranzutreten, Studiengebühren wieder einzuführen, heißt es in einer Aussendung. Gleichzeitig wird ein sozial gerechtes Stipendiensystem gefordert um Zugangshürden für sozial schwache abzubauen.
Landeshauptfrau Gabi Burgstaller. SP-Proponentin für Studiengebühren.
Kernproblem soziale Durchmischung
Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SPÖ) befürwortet gegen die Parteilinie schon seit einiger Zeit Studiengebühren. Sie ortet gar eine „schweigende Mehrheit“ für die Gebühr in der eigenen Partei. Gleichzeitig sei Burgstaller klar, dass Studiengebühren alleine weder die Finanzierungsprobleme der Universitäten, noch die „soziale Schieflage“ der Studierenden verbessern könnten. Kernproblem der Unis sei die mangelnde soziale Durchmischung, sagt Burgstaller. Dabei sein Studiengebühren nur ein Nebenthema.
Deutsche Studierende
Die ÖVP weist auf das spezifisch salzburgische Problem der Deutschen Studierenden hin. Studiengebühren sein als Lenkungsmaßnahme geeignet. Burgstaller strebt eine Lösung auf EU-Ebene an.
Reaktionen
Erwartungsgemäß zufrieden mit der Entscheidung zeigt man sich in der ÖVP. Lukas Mandl, Generalsekretär des ÖAAB begrüßt die Entscheidung in einer Aussendung. Es sei aus seiner Sicht nicht einzusehen, dass der Meister-Abschluss einer Lehre viele Tausend Euro kosten könne, während Uniabschlüsse von der öffentlichen Hand voll ausfinanziert sein. Die ÖH hingegen ist enttäuscht, dass der „SPÖ-Landtagsklub dem Studiengebühren-Antrag der ÖVP zugestimmt hat“. Die ÖH fordert ein Umdenken der Salzburger SPÖ bis zum 8. Februar, wenn sich das Landtagsplenum mit dem Antrag beschäftigt. "Sozial gerechte Studiengebühren sind eine Chimäre. Bereits 2001 wurde eine soziale Absicherung bei der Studiengebühreneinführung versprochen, gekommen sind aber nur die Gebühren," so die ÖH Spitze in einer Aussendung.
-
ZWEI KLICKS für mehr Datenschutz! Der 1. KLICK stellt die Verbindung zu Facebook her. Für die Empfehlung ist ein 2. KLICK notwendig. So können ohne Ihre Zustimmung keine Daten an Facebook übertragen werden. Details siehe i-Button.
-
ZWEI KLICKS für mehr Datenschutz! Der 1. KLICK stellt die Verbindung zu Google her. Für die Empfehlung ist ein 2. KLICK notwendig. So können ohne Ihre Zustimmung keine Daten an Google übertragen werden. Details siehe i-Button.
-
ZWEI KLICKS für mehr Datenschutz! Der 1. KLICK stellt die Verbindung zu Twitter her. Für die Empfehlung ist ein 2. KLICK notwendig. So können ohne Ihre Zustimmung keine Daten an Twitter übertragen werden. Details siehe i-Button.
-
ZWEI KLICKS für mehr Datenschutz! Der 1. KLICK stellt die Verbindung zu AddThis her. Für die Empfehlung ist ein 2. KLICK notwendig. So können ohne Ihre Zustimmung keine Daten an Twitter übertragen werden. Details siehe i-Button.
-
ZWEI KLICKS für mehr Datenschutz! Der 1. KLICK stellt die Verbindung zu AddThis her. Für die Empfehlung ist ein 2. KLICK notwendig. So können ohne Ihre Zustimmung keine Daten an Twitter übertragen werden. Details siehe i-Button.
-
Auf allen Internet-Seiten, wo Like-it-Buttons standardmäßig eingebunden sind, werden ständig und ohne Zutun der User Daten an Facebook übertragen. Das bedeutet: Auch wenn Sie noch gar keinen Like-It-Button geklickt haben, wird unter anderem die URL der besuchten Seite, aber auch eine Kennung, die zumindest bei dort angemeldeten Nutzern direkt mit einer Person verknüpfbar ist, an die Betreiber gesendet. Damit lassen sich (anonymisierte) Surfprofile der Nutzer erstellen.
Auch wenn das in der Regel zu keinem Problem führt, ist das mit dem in unseren AGBs formulierten Versprechen, mit Ihren Daten so sorgsam wie nur irgend möglich umzugehen, nicht vereinbar. Daher werden auf studiKURIER.at sämtliche Verbindungen zu Social-Media-Plattformen nicht automatisch sondern mit einer Zwei-Klick-Lösung realisiert. Die Verbindung zu Facebook & Co wird erst durch aktives Klicken der Buttons hergestellt. Für die eigentliche Empfehlung ist dann ein zweiter Klick nötig. Zugegeben: Das bedeutet einen geringen Komfortverlust. Dafür können Sie aber - egal ob Sie unsere Social-Media-Angebote nutzen oder nicht - absolut sicher sein, dass ohne Ihre Zustimmung keine Daten an Dritte ertragen werden.
Beim Aktivieren der Buttons werden Sie - wenn Sie nicht bereits auf Ihrer Social-Media-Plattform eingeloggt sind - in einem neuen Fenster zur Anmeldung aufgefordert. In diesem Fall wird ein Cookie auf Ihrem Rechner platziert und Ihre Empfehlung an die jeweilige Social-Media-Plattform übertragen. Welche Nutzer dort diese Empfehlung sehen können, hängt von den Privatsphäre-Einstellungen ab, die Sie im Profil der jeweiligen Social-Media-Plattform getroffen haben.





Kommentare werden geladen...