Die klügsten Bücher sind gekürt
Am Dienstag wir der Preis für die besten Wissenschaftsbücher vergeben.
Die "Wissenschaftsbücher des Jahres" stehen fest. Mehr als 20.000 Leser haben in dem vom Wissenschaftsministerium organisierten Wettbewerb ihre Lieblingsbücher gewählt. Sieger sind Renee Schroeder mit ihrem Buch "Die Henne und das Ei. Auf der Suche nach dem Ursprung des Lebens", Holger Wormer und Michael Dietz mit "Endlich Mitwisser!", Bill Bryson mit seiner "Kurzen Geschichte der alltäglichen Dinge" und Adrian Dingle mit "Wie man aus 92 Elementen ein ganzes Universum macht".
Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle wird den Preis am Dienstag, den 14. Februar in der Akademie der Wissenschaften in Wien an die Autoren übergeben.
Faszination Forschung
Zur Wahl standen seit Ende Oktober 21 von einer Jury ausgewählte Bücher in vier Kategorien. Die gemeinsam mit dem Verlag Buchkultur und der österreichischen Buchbranche durchgeführte Aktion "soll die Faszination der Forschung noch stärker in das Bewusstsein der Menschen rücken", erklärte Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle in einer Aussendung.
Henne, Eier und Mitwisser
In der Kategorie "Medizin/Biologie" setzte sich die österreichische Mikrobiologin Renee Schroeder mit ihrem gemeinsam mit Ursel Nendzig verfassten ersten populärwissenschaftlichen Buch "Die Henne und das Ei. Eine Rezension des Buches wird im studiKURIER zu lesen sein. Auf der Suche nach dem Ursprung des Lebens" (Residenz Verlag) durch. Der deutsche Professor für Wissenschaftsjournalismus Holger Wormer und der Journalist Michael Dietz siegten mit Alltagswissen in der Kategorie "Naturwissenschaft/Technik" mit ihren Antworten auf die originellsten 101 Hörerfragen einer Radiosendung in "Endlich Mitwisser!" (Kiepenheuer & Witsch).
Wissen über "fast alles"
Mit Bill Bryson gewann einer der erfolgreichsten US-Sachbuchautoren in der Kategorie "Geistes-/Sozial-/Kulturwissenschaft". Nach seiner "Kurzen Geschichte von fast allem" widmete er sich in seinem neuen Buch "Eine kurze Geschichte der alltäglichen Dinge" (Goldmann) der Kulturgeschichte des Hauses. In der Kategorie "Junior Wissen" belegte der US-Chemielehrer Adrian Dingle mit "Wie man aus 92 Elementen ein ganzes Universum macht" (Bloomsbury) den ersten Platz.
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